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Peter Petersen hatte auf Grund seines Mitwirkens bei den beiden größten deutschen pädagogischen Verbänden Anfang des 20.Jhds (der "Deutsche Bund für Erziehung und Unterricht" und der "Deutsche Ausschuss für Erziehung und Unterricht") gute Verbindungen zu den Versuchen und Erfahrungen der deutschen Schulreform. So kam er zu der Erkenntnis, „daß die neue Schule [...] niemals auf dem Wege über die Änderung der Unterrichtsmethoden kommen werde" (14, S.106), sondern dass es darum geht, „aus der Schule als Ganzem etwas Neues zu machen, d.h. das ganze Schulleben von Grund auf zu ändern." (14, S.106)
So nennt Petersen in seinem „Kleinen Jena-Plan“ die wichtigsten Neuerungen der „Neuen Schule“:
1) Einbezug der Eltern in die Schule
2) Vertrauen der Lehrer gegenüber den Schülern und das Gesetz der Gruppe: "Im Raume darf nur geschehen, was alle gemeinsam wollen und was das Zusammenleben und die Schularbeit in Ordnung, Sitte und Schönheit allen in diesem Raume gewährleistet." (14, S.108)
3) Schüler gestalten aktiv den Unterricht mit
4) Stammgruppen statt Jahrgangsklassen
5) wissenschaftlicher Beleg durch „Pädagogische Tatsachenforschung“ (Opitz, Schneider)
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Stammgruppen statt Jahresklassen
Wochenarbeitsplan statt ´Fetzenstundenplan´
Gruppenunterricht
Kurse
Die vier "Urformen des Lernens"
Arbeits- und Leistungsberichte statt Zensuren
´Schulwohnstube´
´Schulgemeinde´
Ein weiterer wichtiger Begriff, der zwar im Jena-Plan Peter Petersens so noch nicht benannt wurde, jedoch ein wichtiger Aspekt des Jenaplans heute darstellt, ist die „Weltorientierung“.
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