Der Begriff „Schulgemeinde“ bedeutet eine gemeinsame Beteiligung von Eltern, Lehrern und Schülern an der Schule. Sie alle beraten gemeinsam über Angelegenheiten des „Schullebens“, aber auch über erziehliche und unterrichtliche Aufgaben. Viele dieser Entscheidungen sind jedoch abhängig von staatlichen Verwaltungsvorschriften. Der Staat hat zwar die Schulaufsicht, jedoch soll der Einfluss möglichst gering sein.

Eine Aussage von Theo Dietrich beschreibt dieses Verhältnis von Schule und Staat sehr treffend: „´Freie Schule´ heißt für Peter Petersen nicht, die Schule der Aufsicht des Staates zu entziehen. Der Staat soll die oberste Aufsicht behalten. Er muß aber die Beteiligten, und das sind vornehmlich Lehrer, Eltern und Schüler, mitbestimmen, mitentscheiden und mitverantworten lassen.“(2, S. 98)

 

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