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Freispiel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Iris-Juliana Takac   

Der Einsatz des Freispiels ist gerade in der ersten Klasse pädagogisch sinnvoll. Es erleichtert den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, da die meisten Kinder in der vorschulischen Einrichtung bereits mit dieser Form vertraut wurden. Deshalb sollen zum Einstieg Spiele verwendet werden, die ein Großteil der Schüler bereits kennen. Beim Freispiel können die Kinder das Spiel, die Sozialform, teilweise auch die Zeit frei wählen. Der Lehrer strukturiert durch Vorgaben, indem er nur bestimmte Spiele anbietet bzw. die Gesamtspielzeit festlegt.

Zu den Spielen, die den Kindern bereits bekannt sind, kommen nach und nach neue Spiele hinzu, die zunächst besprochen werden. Dies kann im Gesprächskreis, aber auch z.B. durch ein „Expertenkind“, das durch den Lehrer unterwiesen wird, erfolgen. Auf diese Art und Weise kann auch vorgegangen werden, wenn einzelne Kinder die Einstiegsspiele noch nicht kennen, da sie z.B. keinen Kindergarten besucht haben.

Sukzessiv ist es möglich, das Spielangebot durch Arbeitsmittel zu ergänzen und auf diese Weise zur Freiarbeit überzuleiten. Es ist jedoch schwierig, eindeutig zwischen den beiden Formen zu trennen. Spiele können arbeitsreich, Arbeit kann spielerisch sein.

Beim Freispiel lernen die Kinder Kompromisse einzugehen, schließlich ist meist nur ein Spiel vorhanden und nicht alle können mitspielen. So lernen sie auch, Rücksicht zu nehmen, Regeln zu beachten und mit anderen Kindern zu kooperieren.

Typische Einstiegsspiele sind Memory, Puzzles, Tastspiele wie „Blinde Kuh“, Fühlhäuser, in denen Gegenstände ertastet werden, u.v.m.

 

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