Kindgerechtes Lernen
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| Die Anlauttabelle |
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| Geschrieben von: Iris-Juliana Takac | ||
(1) Das Kind heißt Andi. (2) Es schlüsselt seinen Namen auf, indem es ihn ganz langsam aufsagt. (3) Der erkannte Laut <a:> wird auf der Anlauttabelle mit den Bildern verglichen. (4) Andi findet die Ameise, deren Anfang genauso klingt wie sein <a:>. Daneben findet Andi den Buchstaben A,a und schreibt ihn auf. Beim restlichen Wort geht der Schüler analog vor. Am Anfang schreiben die Kinder also lauttreu. Dies bedeutet aber nicht, dass die Wörter orthographisch richtig geschrieben werden. Das hängt vor allem damit zusammen, dass es Abweichungen von der gesprochenen zur geschriebenen Sprache gibt, vor allem wenn stark mundartlich geredet wird. Orthographische Regeln werden erst später berücksichtigt. Die Methode „Lesen durch Schreiben“ hat eine Reihe von Vorteilen: Alle Buchstaben können von Anfang an zum Schreiben verwendet werden. aktives Lernen wird ermöglicht individuelles und sozial orientiertes Lernen werden gefördert (Schreiben als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel) Bei der herkömmlichen Methode gibt es gelegentlich das Problem, dass die Schüler nicht wissen, was sie lesen, sie erkennen den Sinn des Wortes nicht. Dieses Problem entfällt, da das Kind bereits vor dem Schreiben eines Wortes weiß, was dieses bedeutet. keine Bloßstellung schwacher Schüler beim Vorlesen vor der Klasse (vgl. hierzu: 17) Bei der Methode „Lesen durch Schreiben“ gibt es einige Schwierigkeiten, so stellt gerade die Auflautierung eine hohe Anfangshürde für das Kind dar. Auch gibt es Probleme für den Lehrer, welcher sich auf ein neues Konzept umstellen und seine pädagogische Haltung ändern muss. Er muss sich stärker auf die Entwicklungskraft und Lernfähigkeit der Kinder verlassen. |



