Damit  „soziale und sittliche Erziehung“ überhaupt stattfinden kann, müssen sich die Schüler im Raum wohl- und sich für diesen verantwortlich fühlen.  Peter Petersen legt Wert darauf, dass die Kinder das Zimmer mitgestalten und z.B. Anschauungsmaterial aus Gruppenarbeiten an den Wänden anbringen. Dadurch werden sie an den Raum emotional gebunden. Es bindet Kinder vor allen Dingen innerlich stark an ihn alles, was sie an eigenem aus ihren Besitz, an ihnen wertvollen kleinen und großen Schätzen dort aufstellen dürfen, sei es auch nur vorübergehend.“ (14, S.50) Diese individuelle Dekoration macht den Charakter einer Wohnstube aus, die gemeinschaftliche Gestaltung stärkt das Wir-Gefühl der Gruppe.

Der Raum ist eine "Schulwohnstube", deshalb gehören z.B. keine Hobelbänke hinein, da „das Ethos in einer Werkstatt ein anderes ist als das einer Wohnstube.“(14, S.50) Das heißt, in einer Werkstatt wird lediglich zusammen gearbeitet, in einer Wohnstube wird zusammen gelebt. Daher sollen auch die Schulbänke durch leichte Tische ausgetauscht werden. Das erleichtert das Umräumen des Klassenzimmers.

 
Weitere Merkmale: